Ahoi ihr Landratten! Willkommen an Bord!


Arrrrrrr, ich sehe schon, wieder hat sich ein Leichtmatrose in unseren Gewässern eingefunden, um mit eigenen Augen zu erfahren, was wackere Piraten den ganzen Tag so treiben. Neben Raubzügen, Plünderungen und dem Singen von Piratenliedern haben wir Seeleute aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten.

Die einzelnen Teile der Navigationsleiste unten führen zu den entsprechenden Tagen des Zeltlagertagebuchs, die jeweils meistens am Abend desselben Tages schon eingestellt sein sollten.

Da sich unser Team von auch gerne vorstellen würde, ist in der oberen Navigationsleiste der Button „Steckbriefe“ verfügbar. Dort sind alle Besatzungsmitglieder vom Leichtmatrosen über den Smutje bis hin zum Käpt’n zu finden.

Das Team des Zeltlagers wünscht Ihnen mit einem herzlichen „Arrrrr!“ noch weiterhin viel Spaß beim Erkunden des Tagebuchs!

Wenn Sie jetzt allerdings noch keine Ahnung haben, worum es hier überhaupt geht, möchten wir dagegen an dieser Stelle etwas Abhilfe schaffen:
Das Zeltlager der Evangelischen Jugend im Dekanat Weiden wird jedes Jahr von etwa 120 Kindern besucht, die von ca. 40 ehrenamtlichen Betreuern (Teamern) betreut 11 Tage lang betreut werden.
Eine Veranstaltung dieser Größe erfordert natürlich ein gewisses Maß an Arbeitsteilung.
Die Lagerleitung überwacht und koordiniert das gesamte Zeltlager von der Vorbereitungsphase, die schon Ende Januar beginnt, bis zum Schluss.
Die Family-Teamer übernehmen zu zweit die Betreuung jeweils einer „Family“, bestehend aus 10 bis 12 Kindern, die über das gesamte Lager hinweg zusammen bleibt.
Die kulinarische Versorgung übernimmt das Küchenteam, bestehend aus einem Koch bzw. einer Köchin und einer wechselnden Zahl von Küchenhilfen.
Das täglich anfallende Geschirr wird von der Spülküche, meist bestehend aus zwei Ehrenamtlichen, in Zusammenarbeit mit je einer Family von Hand abgespült.
Im Falle von kleineren Blessuren und Verletzungen steht zwar kein offizieller Sani mehr bereit, jedoch sind am Lager stets mehrere Teamer mit Sanitäterausbildung anwesend.
Die „Springer“ erledigen alle anfallenden Arbeiten von Auf- und Umbaumaßnahmen bis hin zur täglichen Reinigung des Sanitärgebäudes.

Der Tagesablauf gestaltet sich folgendermaßen:
Um 8:00 werden die Kinder von ihren Family-Teamern aufgeweckt. Nach kurzer Zeit zum Frisch machen und Zähne putzen findet sich das gesamte Team zu einer gemeinsamen Morgenandacht am Lagerkreuz ein, an die sich gleich das Frühstück anschließt. Wenn der Spüldienst fertig ist, startet die Vormittagseinheit, welche je nach Programm anders ausfällt. Logischerweise folgen danach Mittagessen und Mittagspause und danach die Nachmittagseinheit, das Abendessen und die Abendeinheit. Beendet wird der Tag mit einer gemeinsamen Abendandacht am Lagerkreuz. Für die Kinder geht es jetzt ins Bett, der Tag der Teamer geht jedoch meist noch ein wenig weiter. Wer nicht gerade mit Planen oder Vorbereiten beschäftigt ist, ist möglicherweise zur Nachtwache eingeteilt, die bis zum Morgen sicherstellt, dass die Kinder angenehm schlafen können.
Die Beschreibung ließe sich noch wesentlich detaillierter ausführen, für einen echten Eindruck vom Zeltlager ist es jedoch zu empfehlen, sich dies aus erster Hand erzählen zu lassen oder selbst mitzufahren.
In diesem Sinne wünscht der AK Internet 2008 viel Spaß beim Stöbern im Tagebuch!